Heimatinvest in der Praxis
Über Heimatinvest sprechen interessierte Städte ihre Bürger an und beschreiben auf dieser Seite detailliert ihren Finanzbedarf – also Darlehenshöhe, Dauer und Verzinsung. Bürger die Teile der Finanzierung übernehmen wollen, eröffnen bei der abwickelnden Bank, der biw AG, ein zweckgebundenes Konto und geben ein Gebot für ihr Bürgerdarlehen ab (Mindestsumme: 5.000,- €). Wenn die Summe aller Gebote den gewünschten Darlehensbetrag erreicht oder überstiegen hat, gewährt die biw AG der Kommune das Darlehen.

Danach gibt die biw AG die Darlehensforderung gegen die Kommune entsprechend des zuvor vom jeweiligen Anleger festgelegten Wunschbetrages an die Bürger weiter. Die biw AG fungiert im Anschluß als „Verwalter“ der Darlehensforderung, kontrolliert die Zahlung von Zins und Tilgung und gibt diese direkt an die Anleger weiter. Bei Fälligkeit des Darlehens erhält die biw AG das Geld treuhänderisch von der Kommune und zahlt es an die Anleger aus.


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